Sydney - 60 Stunden in der Metropole

In den Städterankings zu Lebensqualität ist Sydney immer ganz oben vertreten. Wenn man die Stadt besucht, merkt man warum.

 

Sydney ist eine Stadt mit viel grün, in der man tolle Spaziergänge unternehmen kann. Hinzu kommt, dass fast das ganze Jahr über gutes Wetter herrscht.

 

Ich zeige euch meine Eindrücke von 60 Stunden Sydney mit vielen Fotos. 

 

Botanischer Garten

 

Mein Stadtspaziergang führt mich, noch etwas verkatert vom langen Flug, als erstes zum Botanischen Garten. Der liegt direkt am Meer und auf dem Weg von meiner Unterkunft in die Innenstadt.

 

Ich bestaune uralte riesige Bäume, zahlreiche Farn- und Palmarten und exotische Blüten. Ein Schwarm Kakadus macht sich laut bemerkbar. Diese papageiartigen Vögel leben hier auf freier Wildbahn und sind schon fast eine Plage.

 

 

Sydneys Wahrzeichen

Mein nächstes Ziel ist die Oper von Sydney. Die erreiche ich ebenfalls zu Fuß über die herrlich angelegte Promenade.

Sydneys Wahrzeichen soll Segel oder, meiner Meinung nach, auch eine geschälte Orange darstellen.

 

Der Weg vorbei am markanten Bauwerk führt mich an den  Promenaden Cafés entlang mit Blick auf die Harbour Bay und Bridge in die Innenstadt.

 

Sydneys Harbour Bridge und Oper
Sydneys Harbour Bridge und Oper

 

Am Fähranleger studiere ich die Fahrpläne und Preise der zahlreichen Fähren, die von der Innenstadt in die Vororte führen.

Die Umgebung von Sydney ist ebenfalls sehr grün, und meistens liegen die Siedlungen herrlich am Meer. Fast immer verbinden Spazier- oder Wanderwege die kleinen Orten und führen dabei direkt am Meer mit atemberaubenden Ausblicken entlang. 

 

Ich entscheide mich, keine Fähre zu nehmen und am nächsten Tag mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Bondi Beach zu gelangen. Erst einmal geht mein Spaziergang durch die Innenstadt aber weiter.

 

Oper
Oper

Skyline von Sydney

In Sydney können viele Sehenswürdigkeiten in der Innenstadt einfach zu Fuß erreicht werden.

Der Botanische Garten, die Oper, die Harbour-Bridge und das geschäftliche Zentrum sind über gute Wege verbunden.

U-Bahn, Fähre und Bus ergänzen das Angebot, so dass man auch schnell und einfach die Vororte besuchen kann. Sydney ist nämlich von der Fläche her sehr groß und umfasst mehrere Meeresbuchten. 

 

 

Spaziergang durch das alte Arbeiterviertel Woolloomooloo

Nachmittags kehre ich von meinem Spaziergang durch Sydney zurück zu meiner Unterkunft im Viertel mit dem interessanten australischen Namen Woolloomooloo. Hier entdecke ich typische Kolonialhäuser aus britischer Zeit zwischen modernen Mehrfamilienhäuser.

 

Woolloomooloo ist ein altes Arbeiterviertel, heute wohnen auch einige australische Ureinwohner hier. Nach Ankunft in meinem Hotel freue ich mich, endlich wieder die Beine hoch zu legen und am nächsten Tag etwas ausschlafen zu dürfen.

 

 

Coastal Walk - Spaziergang zwischen Surfer-Buchten 

Am Morgen fahre ich mit der U-Bahn bis zur Endstation, dann weiter mit dem Bus nach Bondi-Beach.

 

Endlich angekommen am weltberühmten Strand, genieße ich die Aussicht auf das Meer bei einem Kaffee.

Es ist noch relativ früh, es ist nicht viel los am Strand. Und tatsächlich, da sind sie schon, die Surfer. Bondi Beach gefällt mir sehr gut, es ist wirklich ein Traumstrand. Und nicht der einzige hier!

 

 

Weiter geht es in Richtung Bondi-Bronte Coastal Walk, der am südlichen Ende des Traumstrandes beginnt. Vorbei am Bondi Pool, der mit Meerwasser für Schwimmer aufgefüllt wird.

Ein paar Schritte weiter führt der Weg am Aussichtspunkt McKenzies Point und den Tamarama Rocks vorbei.

Der Ozean hat sich über Jahrtausende durch das harte Gestein gewaschen und hat so schöne geschmeidige Formen gebildet.

 

Tamarama Rocks
Tamarama Rocks

 

Ich spaziere bei Sonnenschein und angenehmen 25°C an idyllischen Meeresbuchten vorbei. Eine schöner als die andere!

 

Badezeug habe ich nicht dabei. Die Surfer tragen fast alle Neopren, für mich ist das Wasser zu kalt. Ich kaufe mir einen Sandwich am Tamarama Beach und genieße ihn auf der Bank mit Blick auf die Surfer und ihre Wellen.

 

Tamarama Beach
Tamarama Beach
Bronte Beach
Bronte Beach
Clovelly Beach
Clovelly Beach
Coogee Beach
Coogee Beach

Am Ende meines Spaziergang nach Coogee Beach nehme ich den Bus zurück zur U-Bahn-Station, und fahre wieder in meine Unterkunft.

 

Morgen geht es weiter nach Cairns im tropischen Nordosten von Australien.

 

Tipps für einen Besuch in Sydney:

  • Lebensmittel sind generell in Australien vergleichsweise teuer. Deshalb ist der Besuch im Restaurant nicht unbedingt schonend für den Geldbeutel. Wer Geld sparen möchte, sollte sich selbst versorgen und im Supermarkt einkaufen. Unterkünfte und Hotelzimmer mit Kochnische sind im Internet für Sydney vorab zu buchen.
  • Das öffentliche Verkehrsnetz von Sydney umfasst U-Bahn, Bus und Fähre. Mit der aufladbaren Fahrkarte OPAL können alle Transportmittel benutzt werden. Hier der Link zu OPAL
  • Die Innenstadt zu Fuß erkunden: es ist relativ schnell und umsonst. 
  • Unsere Unterkunft: 3 Sterne Hotel mit gutem Frühstück. Gute Lage und günstig. Hier der Link: Mariners Court Hotel Sydney.
  • Leitungswasser ist trinkbar, und kann unterwegs z.B. auf den Coastal Walks umsonst aufgefüllt werden. Trinkflasche also mitnehmen!
  • Für den Weg vom und zum Flughafen am besten einen Shuttle-Service vorab oder in der Unterkunft buchen. Taxi ist in Australien vergleichbar teuer wie in Deutschland.
  • Bondi-Bronte Coastal Walk: Mein Weg von Bondi bis Coogee Beach (siehe Karte unten).

 

Hat euch der Artikel gefallen? Wart ihr auch schon in Sydney? Ich würde mich über eure Meinung oder Kommentare freuen!

 

Ich heiße Samantha, wohne zur Zeit in einer Kleinstadt in Baden-Württemberg. Meine Leidenschaft ist das Reisen. Ich bin geboren und aufgewachsen in Südamerika und bin schon als Kind mit meinen Eltern viel und weit gereist. Ich leide ständig unter Fernweh, erkunde aber auch sehr gerne meine nächste Umgebung. Ich lebe nach dem Motto: Nach der Reise ist vor der Reise! Lass dich von meinen Reiseberichten und Tipps inspirieren!

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